| Ein Knecht-Reisebericht vom Krüger Nationalpark |
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Nach einer spannenden Nacht am Rande des Blyde River Canyons fahren wir schon früh am Morgen in den Krüger Nationalpark hinein. Da die Tiere vor allem am frühen Morgen
und in der abendlichen Dämmerung aktiv sind, wird leider nichts aus einem gemütlichen Ausschlafen in unseren bequemen Betten. Wir können es kaum erwarten die Afrikanische
Wildnis endlich hautnah und "live" zu erleben, denn gesehen haben wir schon vieles in Reportagen und Filmen am Fernsehen. Schon gleich nach dem Paul Krüger Gate treffen
wir auf unsere ersten Impalas und Gnus, die uns zwar bemerken aber genüsslich weiter an Gräsern und Büschen knabbern. An einem Wasserloch entdecken wir dann einen
Marabu - den Totengräber der Savanne - sowie abermals Impalas und Wasserböcke. Schon bald bewegt sich die Wasseroberfläche und ein Flusspferd streckt seinen Kopf
aus dem Wasser und öffnet drohend sein weites Maul.
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Ein einsamer Elefantenbulle nähert sich langsam der Tränke. Die anderen Tiere weichen zurück und überlassen das Wasserloch erstmal dem grauen Riese. Mit seinem
voll gesaugten Rüssel besprüht er seine dicke Elefantenhaut. Noch lange stehen wir hier an diesem Wasserloch und beobachten das illustere Treiben. So langsam wird
es schwül und die Tiere verstecken sich im Gebüsch und auch wir fahren zu unserem Camp, wo wir die kommende Nacht verbringen werden.
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Am späten Nachmittag starten wir zu unserer zweiten Pirschfahrt und entdecken gleich nach dem verlassen des Camps drei grosse und äusserst stolze Giraffen. Es ist
imposant zuzusehen, wie sie den spitzen Stacheln der Akazien ausweichen und mit ihren muskulösen Lippen vorsichtig die Blätter vom Baum ziehen. Wir setzten unsere
Fahrt fort und staunen nicht schlecht, als wir beim nächsten Wasserloch auf eine Herde Elefanten treffen, welche gerade dabei sind ein Rudel Löwen zu verjagen. Ein
ganz bestimmt ungewöhnliches Erlebnis und wir sind mitten drin. Doch die Löwen lassen sich nicht so einfach den Platz am Wasserloch nehmen und kommen immer wieder
zurück. Wir verhalten uns mucksmäuschenstill und beobachten die Szenerie. Eindrücklich! Zufrieden kehren wir zum Camp zurück und lassen uns das Abendessen im Restaurant
schmecken.
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Es wird schnell dunkel im Busch. Ungewohnte Geräusche dringen durch die dunkle Nacht. Ein Rascheln hinter dem Zaun gefolgt von einem kurzen aber markdurchdringenden
Kichern. Wir richten den Lichtkegel unserer Taschenlampen in die Richtung, aus der das Geräusch kam. Keine 10 m von unserem Chalet entfernt streunen gemächlich vier
Hyänen am Zaun entlang. Gut, dass sich ein Zaun zwischen uns und diesen aasfressenden Raubtieren befindet. Begleitet von den Stimmen der Wildnis schlafen wir zufrieden
ein. Morgen heisst es wieder früh aufstehen…
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Dieser Reisebericht wurde uns freundlicherweise von Herrn Marcel Gehring, knecht reisen AG, Aarau, zu
Verfügung gestellt. Falls es Sie gelüstet mehr über eine Reise nach Südafrika zu erfahren klicken Sie auf den Link und schon sind Sie mit dem Spezialisten auf dem
Weg nach Südafrika.
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