| Zwei perfekte Wochen am Kap |
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Wein - und eine "AMOUR FOU"
von Alain Kunz
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Sunset am Kap |
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Da warteten sie also wieder. All die Heckenschützen,
Landstreicher, Tunichtsgute, Meuchelmörder und Tagediebe.
Wie üblich. Jedes Mal dasselbe Theater, wenn man in Kapstadt
landet. Eine Welt zum Fürchten. Abendlicher Ausgang nur
möglich in gepanzerten Limousinen. Vom Hotel ins Restaurant.
Bodyguard immer dabei. Zurück ins Hotel. Maximal an die
Waterfront. Dort soll es einigermassen sicher sein. Und ja
nicht irgendwo hin ohne Führung und Reisebegleitung.
Man solle sich schliesslich nicht zum Selbstmörder machen.
Südafrika. Leicht überspitzt wird das Land ein
gutes Jahrzehnt nach Aufhebung der Apartheid in etwa so beschrieben.
Reisunternehmen schüren Ängste. Bewusst. Einschränkung
des Individualtourismus ist gleichbedeutend mit höherem
Umsatz. Eine falsche Gleichung. Südafrika heute, das
ist ein friedliches Land mit einer Kriminalitätsrate,
die an vielen Orten nicht viel höher ist als anderswo
auf der Welt. Sicher: Die heissen Orte in Johannesburg soll
man bei Nacht meiden. Auch die Townships in Cape Town. Doch:
Gehen Sie bei einem New-York-Besuch in Harlem nachts auch
- klunkerbehangen - bedenkenlos stundenlang spazieren? Oder
wussten Sie, dass die Chance, Verbrechensopfer zu werden,
in Hollywood nach Einbruch der Dunkelheit massiv höher
ist als in selbst als kriminell verschrienen Städten?
Dass es selbst in Zürich an gewissen Orten sehr, sehr
heiss ist?
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Nein. Südafrika hat sein Image nicht ganz zurecht. Das
Land eignet sich für jede Art Tourismus. Individuell
oder Herde. Relax oder Adventure. Klicken Sie sich ihre Ferien
in den eigenen vier Wänden zusammen. Flug, Hotel, Mietauto.
Kein Problem.
Und vor allem: Südafrika ist das Land, das alles bietet.
ALLES! Und wenn ich sage alles, meine ich alles.
Was hätten Sie denn gerne in den Ferien: Strand? Wald?
Steppe? Sonne? Regen? Winde? Berge? Shopping? Luxus? Backpack?
Fünf-Sterne-Haus? Jugendherberge? Natur? Tiere? Sport?
Abenteuer? Fine Dining? Wein? Bier? Abenteuerpark? Geschichte?
Kultur?
In Südafrika haben sie alles.
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CT: Backpacker und City Hotel |
Und deshalb wollen wir sie auch mitnehmen auf einen Trip in
das südlichste Land des schwarzen Kontinents. Ich gehe
eine Wette ein: Sind Sie einmal dort gewesen - sie kehren
zurück. In Gedanken schon ein paar Tage nach ihrer Rückkehr
nach Europa. Denn Südafrika ist in der Tat verdammt gefährlich.
Es macht süchtig...
Die Story einer "Amour fou".
Die Märkte - da wird ihnen schwarz vor Augen
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On the waterfront |
Okay. Den Weg auf den Tafelberg oder an die Victoria and
Alfred Waterfront muss ich ihnen nicht erklären. Den
kennt und findet jeder. Alleine an diesen beiden Orten kann
man sich problemlos zwei Tage verweilen.
Aber Cape Town ist auch anders. Zum Beispiel Robben Island.
Sie werden auf dieser ehemaligen Gefängnis-Insel eine
Bootsstunde von Cape Town weg Geschichte atmen - sofern ihnen
der Atem nicht ganz geraubt wird. Erleben sie nochmals mit,
welche Qualen die schwarzen Sklaven zu den schlimmsten Zeiten
der Apartheid über sich ergehen lassen mussten.
Und schauen sie sich die Gefängniszelle an, in welcher
Nelson Mandela, Ex-Präsident von Südafrika und Landes-Ikone,
jahrelang schmorte.
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Viel über Kapstadt und seine Menschen erfahren sie auch
auf den Märkten. Besuchen Sie mal den Einheimischen-Markt
beim Bahnhof. Natürlich: Da wird einem ganz schön
schwarz vor Augen. Macht nichts. Das ist der originäre
Markt. Nichts, was es nicht gibt. Improvisierte Coiffeursalons
inbegriffen. Tauchen Sie ein in das pulsierende Leben der
echten Kapstädter. Schauen Sie ihnen zu, wie sie im unbeschreiblichen
Minibus-Chaos den Überblick bewahren und den Weg nach
Hause antreten.
Wenn ihnen das zu abenteuerlich erscheint: Es gibt noch andere
Märkte. Den im Stadtzentrum in der Shortmarket Street.
Und den in Green Bay, direkt vor dem Fussballstadion von Ajax
Cape Town. Dort wird Kunsthandwerk gross geschrieben. Maschinell
oder von Hand gefertigtes.
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Ex-Knasti auf Robben Island |
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Allerdings: In Afrika ist das Meiste tatsächlich Handarbeit.
Wunderschöne Sachen! Richten Sie ihre Wohnung einmal
afrikanisch ein. Es ist eine wohltuende, warme Abwechslung.
Und vergessen Sie eines nicht: Zu feilschen! Die Preise sind
ohnehin wegen des für uns sensationell günstigen
Rand-Kurses günstig. Aber die Verkäufer erwarten,
dass sie mit ihnen über den Preis argumentieren. Gehört
zum Spiel. Doch vergessen Sie eines nicht zu bedenken: Wie
schaffe ich die Ware heim? Flugzeuge können in aller
Regel nicht beliebig gestretcht werden...
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Einheimischen-Markt am Bahnhof (rechts) mit dem Minibus-Chaos
(oben). |
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Die Buren - holländisch zu Zeiten des Mittelalters
Szenenwechsel. Gehen wir ein bisschen weg vom Zentrum. Wenden
uns der weissen Bevölkerung zu, den Buren.
Die haben Bier gern. Aber auch Wein! Und um den soll es hier
gehen. Wein ist für die Südafrikaner mehr als nur
ein Saft. Ein Exportprodukt, das ihnen im Ausland mehr und
mehr Respekt verschafft.
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Made in South Africa - auch die Ladies |

Luxus-Deguraum in Stellenbosch |
Wein ist Lebenselixier. Wein ist kein Luxus. Wein ist ein
alltägliches Genussmittel. Natürlich und hoch gesund
(mit der Einschränkung, es nicht in exzessiven Massen
zu sich zu nehmen, logo...). Was ich damit sagen will: Die
Südafrikaner haben ein ganz besonderes Verhältnis
zu ihrem Wein. Wir hier leben in einem Land, das auch Weine
produziert. Mitunter erstklassige. Aber wir trinken weitaus
mehr Weine aus dem Ausland. Die Weintrinker lassen sich oft
in die Kategorien Italiener, Franzosen, Spanier und Neuweltler
einteilen. Oder sie sind Walliser.
Anders in Südafrika. Wegen des Rand-Kurses sind ausländische
Weine exorbitant teuer. Selbst einfachste Gewächse. Als:
Tun sie sich und ihrem Geldbeutel den Gefallen - und probieren
sie sich durch die südafrikanische Weinwelt mit ihrer
grossen Vielfalt.
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Die Qualität wird von Jahr zu Jahr besser. Und die südafrikanischen
Weine ernten die Früchte ihrer Anstrengung in Form von
zunehmend hohen Punktzahlen und Auszeichnungen an wichtigen
Weinausstellungen.
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Weinlandschaft am Helderberg (rechts), Traubenlese heute
(oben) und früher (unten) |
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Wir sind jetzt in Century City, dieser Retortenstadt vor
den Toren Kapstadts. Zwischen Downtown und Flughafen. Nicht
weit von den Townships entfernt. Dort, wo die Bahnen des Abenteuerparks
Ratanga Junction (absolut empfehlenswert!) täglich runterdonnern.
Im anliegenden Shopping Center sind wir wieder in der Welt
der Mehrbesseren und Touristen. Luxus (Diamanten!) und Marmor.
Doch diesmal dominiert der Wein die edlen Hallen. Es ist die
Zeit der "Wynfees", des Weinfestes. Gesprochen wird
in der Hauptsache Afrikaans. Jene Abart von Holländisch,
die sich seit der ersten Kolonialisierung durch die Oranjes um Jan
van Riebeeck im 17. Jahrhundert kaum mehr weiterentwickelt
hat und heute als eine Art mittelalterliches Holländisch
gilt.
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Hier, an dieser Weinausstellung, lernt man viel über
die Beziehung der Südafrikaner zum Wein kennen. Alle
Alters- und Gesellschaftsschichten treffen sich da. Zum seriösen
Degustieren (sofern das möglich ist in diesem Tohuwabohu)
- oder einfach, um den Wein zu geniessen. Ausgelassen, unverkrampft,
fröhlich. So, wie eben der Südafrikaner seinen Wein
sieht. Kein Heiligtum, keine Ikone, kein Götzenbild.
Nicht so, wie Wein bei uns an teils Orten mit allem möglichem
Tamtam vergöttert wird. Nein. Wein ist Alltag. Wein macht
Spass. Wein muss sein!
Werfen Sie einen Blick in die Zeitungen. Ob Cape Argus, Cape
Times oder Die Burger (in Afrikaans). Und achten Sie darauf,
ob irgendwo eine Weindegustation stattfindet. Es lohnt sich
allemal. Nicht nur für den Weinfreak. Auch aus soziologischen
Gründen. Sie werden viel über die südafrikanische
Weinseele erfahren. Und treffen sie dann mit diesen Seelen
zusammen, versuchen sie bloss nicht, sich über die Fussballresultate
zu unterhalten. Das ist Sache der Schwarzen, mehrheitlich.
Nein. Rugby und Cricket. Da sollten sie sich auskennen. Tun
sie das nicht, bleibt als gemeinsamer Nenner immer noch...Golf.
Der Top 100 Restaurant Guide - unbedingt nötig
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Verlassen wir kurz mal Bacchus und Co., um über das
lukullische Korrelat zu sprechen: Das Essen! Fine Dining nennt
es sich in Südafrika wie in allen Commonwealth-Staaten,
wenn sie die Grenze des guten Geschmacks nicht direkt nach
McDonald's und Konsorten ziehen, sondern etwas weiter oben.
Ich kann ihnen versichern: Es lohnt sich! Einerseits, weil
die Haute Cuisine nicht die entschwebenden Sphären erreicht
wie in unseren Breitengraden. Andererseits, weil sie problemlos
erschwinglich ist. Um es anders auszudrücken: Unser wichtigster
Reisebegleiter in Südafrika - neben Strassenkarte und
John Platter's Wine Guide - ist das Büchlein "Top
100 Restaurants in South Africa". Die Ausgabe 2003 kostete
69.95 Rand. Das sind rund zehn Franken. Sie finden es in jeder
Buchhandlung und an jedem Flughafen, oft auch in den Wineshops,
denn Herausgeber ist das Wine Magazine. Wir haben eigentlich
kaum einmal ein Bein in ein Restaurant gesetzt, das nicht
erwähnt wurde in besagtem Guide. Es sei denn, wir wollten
ein richtiges Steak essen. Dazu braucht es das Büchlein
nicht. Und wenn Sie die besten Steaks haben wollen und nicht
in einer Steak-Fast-Food-Kette landen wollen, suchen sie einen
Famous Butcher's Grill auf. Gibts in jeder grösseren
Stadt, auch in Kapstadt.
Doch zurück zur südafrikanischen Küche. Sie
ist nicht besonders leicht, oft aber sehr verspielt. Und wenn
für unseren kontinentaleuropäischen Geschmack etwas
zu viel Süsse dabei ist, dann sagen Sie den Engländern
Dankeschön! Denn die sind bekanntlich auch mal in der
Pionierzeit am Kap gelandet. Und haben unheiligerweise auch
in der Gastronomie ihre Spuren hinterlassen.
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Famos ist oft der Fisch, am frischesten natürlich der
"catch of the day", der Fang des Tages. In Südafrika
heisst er "linefish", was soviel bedeutet wie: Der
Fisch, den wir heute an der Angelleine gehabt haben. Oder
versuchen Sie den exzellenten Kingclip, der in seiner Konsistenz
irgendwo zwischen Seezunge und Hummer liegt. In dieser Elite-Restaurantauswahl
haben Sie übrigens auch die Gewissheit, eine gute Weinauswahl
vorzufinden. In durchschnittlicheren Restaurants keine Selbstverständlichkeit.
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Schlemmen im Devon Valley Hotel |

Wandgemälde in Stellenbosch |
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Und deshalb hat etwas anderes in Südafrika Methode:
BYO. Das hat weder was mit YMCA oder einer "Boat and
Yachting Organisation" zu tun, sondern ist die Abkürzung
für Bring Your Own. Nimm Dein eigenes mit. Gemeint ist
da der Wein, den man ihnen für ein bescheidenes Korkgeld
öffnet und einschenkt, wie wenn es eine Flasche aus dem
Restaurant-Keller wäre. Machen Sie mal Gebrauch von dieser
Möglichkeit. Leisten sie sich eine schöne Flasche
aus dem Wine Shop - und nehmen sie sie mit ins Restaurant.
Niemand wird sie anstarren, wie wenn sie mit einer Horde Aliens
im Schlepptau den Laden betreten. Wie bei uns. Nein. BYO.
So normal wie Wind am Kap.
Und, last but not least: Kalkulieren Sie derzeit in etwa
50 Franken für zwei Personen ein - für einen Besuch
eines Top-100-Schuppens. Inklusive Vorspeise, Hauptgang, Dessert,
Wein, Mineral, Kaffee und Schnaps. A propos Schnaps: Es gibt
tatsächlich südafrikanischen Grappa. Den Bekanntesten
destilliert Grossmeister Giorgio Dalla Cia von Meerlust. Versuchen
Sie mal den Reserva! Der Mann aus dem Friaul hat das Grappa-Machen
am Kap nicht ganz verlernt... Doch zu ihm etwas später.
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Sollten Sie von südafrikanischen Freunden eingeladen
werden und es stürmt nicht gerade und die Temperaturen
liegen nicht um den Gefrierpunkt - dann ist Zeit für
einen Brei. Brei? Brei! So spricht man das aus, was die Südafrikaner
unter einer Grillparty verstehen. Geschrieben wirds Braai.
Spass macht es auf jeden Fall. Und Brei kriegen Sie keinen
vorgesetzt. Aber jede Menge Fleisch und Fisch. Was es da so
alles gibt, wie gross die abgepackten Fleischstücke sind
verglichen mit den Bonsais bei uns - schauen sie mal in einem
Supermarkt vorbei. Es macht eine ganze Menge Spass, dort durch
die Gestelle zu lustwandeln. Oder werfen Sie mal einen Blick
in einen Country Shop.
Der John Platter Guide - unerlässlich
Und zum Braai brauchts natürlich einen guten Tropfen.
Einen möglichst kräftigen. 13,5% Alkohol im Minimum.
Gibts in SA in Hülle und Fülle. Gute. Schlechte.
Zunehmend gute. Jährlich spriessen Dutzende neuer Wineries
aus dem Boden.
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Der Platter Guide hatte 1983, bei seiner Erstausgabe, einen
Umfang von 200 Seiten. Heute sind es über 500! Allein
im Jahr 2002 gabs 500 neue Weine zu verkosten. Boomland Südafrika?
"Wie eine Eruption des Vesuvs, nachdem er jahrelang geruht
hatte", zieht Cape of Wine Master Dave Hughes einen durchaus
zutreffenden Vergleich heran für das, was in SA abgegangen
ist, nachdem die Apartheids-Totenstarre sich gelöst hatte.
Mit die renommiertesten Weingüter wie Antinori, Rothschild
etc. kaufen Land, um gerüstet zu sein für später.
Das Mikroklima am Kap ist perfekt - das steht unterdessen
ausser Zweifel -, und es lässt die Bereitung absolut
erstklassiger Gewächse zu. Ein Potenzial, das Jahr für
Jahr mehr und mehr abgerufen wird.
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Und seine Entsprechung findet in der hohen Benotung im John
Platter Wine Guide, der eigentlichen Bibel für jeden
Weinfreak am Kap. Geliebt und gehasst. Wie der Gambero Rosso
und der Veronelli in Italien. Oder die Noten der Herren Parker
und Gabriel und wie sie alle heissen. Das Besondere an diesem
Führer ist, dass er sich nicht nur um die absolute Elite
kümmert. Sondern eigentlich jeden erhältlichen südafrikanischen
Wein unter die Lupe nimmt. Von der Genossenschaftsabfüllung
bis zu einem Columella. Das macht den Guide speziell. Da er
überdies alle Weinkeller (inkl. Reiseroute) und die Weinmacher
beschreibt sowie Tipps für Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten
in den Winelands gibt, ist er ein unentbehrlicher Helfer in
manch heiklen Lage, in die sich ein Weinfreund manövrieren
kann. Wie gesagt: Er gehört neben Restaurant-Führer
und Strassenkarte zur Standardausrüstung jeder gepflegten
Reise ans Kap.
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Black Angels des SA-Weins |
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Wir hatten die Ehre bei unserer letzten Visite am Kap im
November 2002 der Buchtaufe beizuwohnen. Es war eine alles
andere als trockene Sache. Sehr feucht. Sehr fröhlich.
Sehr gut. Sehr südafrikanisch. Locker und unkompliziert.
Alle Weine mit der Höchst-Sternzahl von 5 wurden ausgeschenkt.
Und ohne Berührungsängste auch probiert - oft gings
sogar darüber hinaus...
Das Kap und die Garden Route - Achtung, Affen!
Die Winelands sind eine Reise wert. Aber nicht nur. Pflichtprogramm
ist auch eine Fahrt durch das Naturreservat Cape of Good Hope,
also ans Kap der guten Hoffnung. Für Abwechslung nebst
der fantastischen Landschaft mit seiner faszinierenden Flora
sorgen die Baboons. Jene Affenart, die sich an die Menschen
gewöhnt hat. Passen Sie auf, dass sie keine Cola verschütten
oder diese im Blickwinkel der Affen trinken. Eine nicht einmal ganz ungefährliche Attacke dürfte
auf sie warten. Und viel Spass für alle Gaffer dieses
Affentheaters.
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Alarmstufe eins! Baboons crossing. |

Strauss in freier Wildbahn |
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Für die meiste Abwechslung sorgt eine Fahrt entlang
der berühmten Garden Route. Sie führt von Kapstadt
nach Port Elizabeth. Vorbei an schroffen Mondlandschaften,
an Walen (mit ziemlicher Sichtungsgarantie zur entsprechenden
Jahreszeit), frei lebenden Straussen und Affen, Wildreservaten,
Surfparadiesen wie Jeffrey's Bay. In Plettenberg Bay zum Beispiel,
dem St-Tropez Südafrikas, wartet auf Sie auch endlich
warmes Meerwasser. Nachdem Sie den Schock des kalten Atlantikwassers
in der Kapregion überwunden haben, werden Sie merken,
dass es auch Meer in Südafrika gibt, das zum Bade lädt.
Und die Wellen - gewaltig. Da brauchen Sie kein guter Surfer
zu sein - oder gar keiner. Bodysurfing auf den kleinen Brettern,
auf denen Sie liegen, oder ihr eigener Körper tuns auch.
Spielerische Unterhaltung für Stunden ist garantiert!
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Der Garten der Garden Route |
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Die Winelands - hüpfende Augen und durstige Seelen
Allerdings gilt das auch für die Winelands. Stellenbosch,
das Epizentrum der südafrikanischen Weineruption, ist
absolut mal eine halbe Tagesvisite wert. Die Universitätsstadt
hat einige verträumte Winkel zu offerieren. Und Geschäfte,
die an längst verflossene Zeiten mahnen. Zum Beispiel
der Tante-Emma-Laden Oom Samie Se Winkel. Fast eine Stunde
sind wir da drin geblieben. Krimskrams, echte Antiquitäten,
frische Garten- und Teekräuter so weit das Auge reicht.
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Oom samie se winkel |
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Viele Häuser im Kolonialstil machen Stellenbosch durchaus
attraktiv. Und natürlich warten viele Wine Shops mit
entsprechenden Degustationssälen auf durstige Seelen.
Das Reizvollste an den Winelands sind aber die Landschaften.
Ihr Auge wird hüpfen vor Freude ob der enormen Reiz-
und Farbüberflutung, die da auf Sie wartet. Keine Fahrt
ist wie die andere. Mal ist es Wüste, wie in Durbanville.
Mal kühleres Klima und Wälder wie in Constantia
mit seinen Weingütern der ersten Stunde und tollen Weissweinen.
Für Pflanzen- und Blumenfreaks ist eine Stippvisite der
Botanischen Gärten von Kirstenbosch Pflicht. Und Liebhaber
der Grande Nation werden mit Sicherheit einen Ausflug in die
Hugenotten-Hochburg Franschhoek unternehmen. Wegen der Weine
hingegen ist dieser kein absolutes Muss. Im Gegensatz zu Paarl,
60 km von Kapstadt weg. Das ist übrigens auch ein Vorteil.
Die Mehrheit der verschiedenen Weinanbaugebiete ist keine
Fahrstunde von Kapstadt entfernt.
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Die Top-Weingüter - acht Experten-Tipps
Nehmen wir doch einige Weingüter unter die Lupe. Die
Auswahl, das muss ich vorherschicken, ist ebenso subjektive
wie der Reisebericht als ganzes.
Unbedingt empfehlenswert ist Meerlust.
Dieses alte, im Jahr 1693 gegründete Anwesen hat seinen
Aufschwung dem bereits erwähnten Signore Dalla Cia zu
verdanken. Seit er als Weinmacher 1978 die Zügel in die
Hand genommen hat, ist der Rubicon, das Flagship von Meerlust,
zu einem Objekt der Begierde geworden. Das Paradoxe am "Mister":
Er baut seine Weine französisch aus, ist absoluter Frankreich-Fan
und erinnert sich viel lieber an einen Jahrundert-Romanée-Conti
als einen Sassicaia. Und gerade unübersichtlich ist das
Angebot von Mister Dalla Cia nicht: Nebst dem Bordeaux-Blend
Rubicon gibts einen Pinot Noir, einen Merlot und einen Chardonnay.
Dazu Grappa. Basta! Das Gut und der "Mister" sind
alleweil einen Besuch wert. Denn Dalla Cia leitet die Weintours
persönlich. Und nur er! Deshalb: Buchen ist unablässig.
Das muss sogar frühzeitig erfolgen.
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Il Maestro: Giorgio Dalla Cia |

Emil Den Dulk |
Noch weniger Weine in seiner Range hat De
Toren, die Winery von Emil den Dulk: Nämlich bisher
genau einen! Aber was für einen! Der Fusion V ist ein
Verschnitt aus den klassischen Bordeaux-Trauben: Cabernet
Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot und Malbec.
Der Fusion V hat es in sich! Und es gibt in sogar in gesteigerter
Form: Als Director's Reserve. Sicher einer der besten zehn
Weine Südafrikas im Moment, der bei einer hochstehenden
Bordeaux-Degu als Pirat kaum eine Chance hat, aufzufliegen.
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Wie bei De Toren, so müssen sich auch bei De
Trafford anmelden. Und sie brauchen Geduld. Irgendwo am
A... der Welt, in einer Schlucht zwischen Stellenbosch und
dem Helderberg fahren sie scheinbar endlos lang auf unpräparierten
Strassen, dass Ihnen irgendwann unwillkürlich der Gedanke
kommt: Shit, da habe ich die Farm wohl verpasst! Falsch. Sie
liegt so weit hinten. Und der Weg lohnt sich. David de Trafford,
ehemaliger Architekt, ist ein Perfektionist. Weniger in bezug
auf das Ästhetische seiner Winery, aber auf seine Weine.
Merlot, Cabernet, Shiraz gehören zur Topklasse am Kap.
Mit dem Chenin Blanc hat De Trafford zudem den Chenin-Blanc-Wettbewerb
des renommierten Wine Magazine gewonnen. Und der zuckersüsse
Vin de Paille (Strohwein) erhält im Platter Guide absolute
Höchstnoten.
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David De Trafford |
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Kanonkop. Der Name
ist Programm. Und dieses heisst Pinotage. Nirgendwo anders
wird die alte Mischung aus Cinsault und Hermitage so kultiviert
wie auf Kanonkop. Weinmacher Beyers Truter, ehemaliger Rugby-Nationalspieler,
ist es zu verdanken, dass die neben Chenin Blanc zweite nationalheilige
Traube Südafrikas in die Welt getragen wurde. Und nicht
bloss als Billigprodukt, sondern als Gesamtkunstwerk. Kanonkops
Pinotage gehört fast jedes Jahr zu den Top Ten seiner
Art. Und auch der Paul Sauer, ein Blend aus Cabernet Sauvignon
(in der Regel 80 Prozent) sowie Cabernet Franc und Merlot
ist bereits eine Kap-Legende.
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Stefan Dorst von Laibach |
Das Weingut Laibach,
fest in deutscher Hand, besticht durch eine grosse Palette
- einen immer besser werdenden Pinotage. Und durch eine Sicht
auf den Simonsberg, die es in sich hat. Träumen sie sich
mal die Sorgen frei, wenn sie vom Hochsitz auf dem Weingut
die Sonne in den Reben untergehen sehen: Gorgeous, wie die
Südafrikaner sagen würden. Doch zurück zum
Wein: Mit dem hochkonzentrierten Pinotage 2001 hat es der
deutsche Weinmacher Stefan Dorst erstmals unter die besten
zehn der ABSA-Pinotage-Trophy geschafft. Herausragend ist
auch das Flagship (Aushängeschild) Friedrich Laibach.
Und absolute Schnäppchen (Gleichung: Viel Leistung für
wenig Geld!) sind der Sauvignon Blanc und der Dessertwein.
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Columella
heisst der neue Stern in Südafrika. Stern? Ein Komet
in x-facher Lichtgeschwindigkeit ist es eher! Eben Sadie hat
etwas geschafft, was vor ihm noch niemandem gelungen ist:
Mit seinem ersten eigenen Wein hat er gleich die Maximalnote
von fünf Sternen im Platter Guide erhalten. Wow! Und
dies übrigens völlig zurecht. Der Shiraz des ehemaligen
Weinmachers von Spice Route ist so etwas von dicht, konzentriert,
fleischig, fruchtig - Wahnsinn! Das Resultat darf allerdings
nicht überraschen. Eben ist ein Verrückter. Wenn
sie wissen sollen, was Perfektionismus ist, so reden sie mit
dem Surfer. Sein ganzes Geld hat er in seine Winery gesteckt.
Ein Dach über dem Kopf hat er nur, weil es Leute gibt,
die an ihn glauben und ihm den Mietzins vorschiessen. Übrigens:
Warum Columella? Warum lateinisch? Eben: "Ich wollte
keinen englischen Namen für meinen Wein. Das wäre
wie wenn man Punk-Rock als Background-Sound für das Louvre
in Paris verwenden würde." Alles klar?
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Eben Sadie bei der Zwischenmahlzeit |

Marcel Van Der Walt versteckt sich vor der Kamera |
Wie bei Eben, so müssen sie sich auch anmelden, wenn
sie Veenwouden besuchen
wollen. Und das ist eine andere eine verrückte Story.
Deon van der Walt, weltbekannter Operntenor mit (meistens)
Wohnsitz in Zürich und Weinfreak, erfüllte sich
seinen Traum, indem er in Südafrika Land für eine
Winery kaufte. Als Weinmacher setzte er seinen Bruder Marcel
ein, einen Ex-Golf-Profi. Und das Ziel ist ambitiös:
Weltklasseweine zu machen. Deons Vorbild ist denn auch der
Cheval Blanc. Ganz so weit ist es nicht. Aber wenn es so weitergeht
- who knows? Der Merlot und der Classic (Cabernet Sauvignon
und Franc und Merlot) sind jedenfalls zumindest am Kap schon
absolute Spitze. Und auch die Winery ist ein Kunstwerk. Der
Gärkeller ist als eine Art Auditorium ausgestattet. Wir
warten gespannt auf das erste gemeinsame Konzert von Deon
van der Walt und seinem Weingutinhaber-Kollegen Luciano Pavarotti...
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Fern gelegen - Vergelegen |
Vergelegen. 1700
gegründet. Der vielleicht momentan kompletteste Betrieb
am Kap. Architektonisch eine Augenweide. Historisch von Bedeutung.
Önologisch hoch relevant mit einer breiten Palette. Seit
André van Rensburg, ein Mann mit Ecken und Kanten und
dann und wann sogar noch mehr, vor sechs Jahren den Laden
übernommen hat, ist Vergelegen absolute Spitze. Da wären:
Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc/Merlot, Merlot, Shiraz
und das Flagship Vergelegen (Cabernet Sauvignon und Merlot).
Dazu die Weissen Vergelegen White (hauptsächlich Sauvignon
Blanc, dazu Semillon), Chardonnay und Sauvignon Blanc Reserve.
Und last but not least, der Mill Race. Ein absoluter Preis-/Leistungsschlager!
Gluschtig geworden? Na hoffentlich! Wer Wein liebt und Südafrika
noch nicht kannte, der wird sich verlieben. Da gebe ich eine
Garantie ab. Die zweite.
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Die weiteren Tipps - Tierlijagd und Las Vegas
Aber ihnen ist immer noch langweilig? Unvorstellbar. Aber
bitte. Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, sich
am Kap zu verlustieren. Der Vollständigkeit halber (ein
Anachronismus, da dieser Bericht jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit
weit von sich weist) ein paar weitere Tipps, wie sie die Zeit
totschlagen können. Wenn sie sie nicht "totschlagen"
wollen, so nutzen sie sie einfach, um ihren Horizont zu erweitern:
Safaris! Es muss nicht immer der Krueger-Park sein.
Darf es aber auch. Es gibt noch viele weitere Parks. Und,
glauben Sie mir, ich bin eigentlich kein Tierli-Freak. Aber
Löwen, Rhinozerosse, Giraffen und Büffel auf freier
Wildbahn - das lässt niemanden kalt! Und auch die Lodges
nicht. Sollten sie zufällig Millionär sein oder
zumindest annähernd - leisten Sie sich eine private Unterkunft.
Das ist Luxus pur! Die Tierchen werden zusammengetrieben,
während sie auf ihrem Hochsitz gerade an ihrem Frühstücksei
knabbern. Gehören sie allerdings zu den Normalsterblichen,
übernachten sie in den staatlichen Lodges, vor allem
im Krueger-Park - und machen sie sich ihren eigenen Braai
am Abend. Toll!
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Kuckuck Giraffe... |
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Öffentliches kopulieren |
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Luxus pur in privaten Safari-Lodges |

Sun City |
Sun City: Wenn sie Las Vegas mögen, werden sie
auch Sun City gern haben. Eine künstliche Oase mitten
in der Wüste. Mit allem Luxus, eigenem Flugplatz, künstlichem
Strand etc. etc. Wie Las Vegas eben: Künstlich! Wers
mag, mags, Wer nicht, mags nicht einfach nicht, der hasst
es. Und dies nur schon wegen der Preise: Die haben dann gar
nichts mehr mit dem Resten von Südafrika zu tun und sind
häufig sogar höher als bei uns!
Hermanus: Gehen sie auf der Garden Route Whale Watching.
Tatsächlich können sie die süssen Zierfische
(pardon: Meeressäuger) schon vom Strand aus sehen. Kotzorgien
auf wackligen und stinkigen Kuttern können sie sich sparen.
Und wenn sie wissen wollen, wo sich die Tierchen lümmeln,
der Whale Crier wird es ihnen sagen, ääh blasen!
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Das Survival Kit am Kap - Pulli nicht vergessen!
Wars das? Das wars! Und zur Erinnerung nochmals die Basisausstattung
für perfekte Ferien am Kap - das Survival Kit gewissermassen:
- Einen Reisepass (möglichst nicht abgelaufen...)
- Ein Flugticket (Einweg oder retour, wie sie mögen)
- Ein Auto (ohne dieses sind sie doch etwas aufgeschmissen)
- Eine Strassenkarte (gibts an jeder Tankstelle)
- Eine Kreditkarte (ist wie in Amerika, sie können
fast alles damit bezahlen. Mit ein paar Ausnahmen (siehe
nächster Punkt).
- Ein paar Rand (brauchen Sie zumindest für vier Dinge:
Benzin! Trinkgeld! Markterrungenschaften! Und die Car Watcher!
Während ihrer Abwesenheit passen die auf ihr Auto auf
und werfen Geld in den Parkautomaten ein, sollte sich ein
Polizist in der Nähe zeigen. Ein System, das ganz toll
funktioniert! Dem Staat entgeht Geld. Die Watcher haben
dafür einen Job. Und das mit dem Aufpassen auf die
Autos ist kein Witz! Die Watcher kontrollieren sich gegenseitig.
Wer Mist baut, wird geächtet. Gnadenlos. Ist seinen
Job los!)
- Ein Pulli (am Kap ist es auch im Sommer oft verdammt windig,
vor allem am Abend)
- Ein John Platter South African Wines 2003 Guide (mit Beschreibung
aller Weingüter, Öffnungszeiten, Routen, Hotels-
und Restaurant-Empfehlungen in den Winelands)
- Ein Büchlein Top 100 Restaurants in South Africa
- Die Portfolio Collection: Sollten Sie kein Hotel von hier
aus gebucht haben, ein kleiner Tipp: Für die Winelands
finden sie Empfehlungen im Platter Guide. Für die Stadt
sind in jedem Führer genügend Ideen drin. Und
für alles andere gibts die Portfolio-Collection-Büchlein
(gibts in jedem Tourist-Info gratis). Gute Übernachtungsempfehlungen
in drei verschiedenen Kategorien: Bed and Breakfast, Retreats
sowie Country Places und Safari.
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Der Whale-Crier von Hermanus |
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ALAIN KUNZ, SAL
(= South Africa Lover) (© Text und alle Fotos Alain Kunz,
CH-6330 Cham)
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Die SA-Nationalflagge |
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